„F**k den Kunden! Der Kunde weiß nicht, was er will. Du gibst es ihm verf**t nochmal einfach.“ So sprach vor vielen Jahren ein gewisser Noel Gallagher darüber, dass sich große Musikkunst nicht nach Marktanalysen und Trends richtet. Hendrix, „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“, die Sex Pistols – all das hätten die „Customer“ nicht im Voraus gewollt, man habe es ihnen einfach gegeben – und sie hätten es gutgefunden. In etwa wie bei einem Modelabel, bei Dior zum Beispiel: Da würde auch keiner die Kunden fragen, was sie im nächsten Sommer tragen wollen. „Kunden sind Idioten“, resümiert Noel Gallagher. Alle. Bis auf die Kunden seiner Band Oasis natürlich. Die seien „f***ing brilliant“.
„Oasis“-ComebackStreifenoper
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Vor zwanzig Jahren trug Liam Gallagher noch Querstreifen und sein Bruder Noel Sakko. Bei ihrer Oasis-Reunion-Tour 2025 werden beide wohl mit den drei Streifen von Adidas auflaufen.
MIKE CLARKE/AFPDie Britpopper von „Oasis“ bekommen zu ihrem Comeback eine Kollektion von Adidas. Über eine Vermarktungsidee, auf die man auch ohne Marketingstudium hätte kommen können.
Von Leon Frei
