Leipziger BuchmesseDie Rache der Buchbranche

Lesezeit: 4 Min.

Der Besucherandrang war auch in diesem Jahr wieder groß auf der Messe.
Der Besucherandrang war auch in diesem Jahr wieder groß auf der Messe.
Manfred Segerer / Imago

Die Leipziger Buchmesse 2026 war politisch wie lange nicht mehr, mit polarisierten Debatten und Wolfram Weimer als Feindbild. Das ist einseitig – und trotzdem produktiv. Eine Bilanz.

Von Bernhard Heckler

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Vor der Bilanz der Leipziger Buchmesse noch ein letztes Mal dem freundlichen Ansager vom Kundenservice lauschen, der den Aus- und Einsteigevorgang beim Shuttlebus zur S-Bahn betreut. Er spricht in sein Megafon wie der routinierte Betreiber eines Fahrgeschäfts: „Sie erfahren nur Wahrheiten von mir. Wann der nächste Bus kommt, weiß ich nicht. Wenn er kommt, fährt er erst wieder los, wenn er voll ist. Also keine Scheu, steigen Sie ein!“ Der nächste Bus kommt drei Minuten später – und fährt vier Minuten später wieder ab. Es läuft alles reibungslos. Bis zum Schluss.

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