bedeckt München 14°

Abba-Comeback:Mamma Mia - Björn, Benny, Agnetha und Frida sind zurück

Ihre Laufbahn begannen sie als glückliche Ehepaare, beendeten sie jedoch im Streit. Trotzdem lieferten Abba perfekt produzierte und erfolgreiche Popsongs. Eine Karriere in Bildern.

7 Bilder

BRITAIN-SWEDEN-MUSIC-ABBA

Quelle: AFP

1 / 7

Als Agnetha Fältskog, Björn Ulvaeus, Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad sich im Frühjahr 1972 als Gruppe zusammentaten, nannten sie sich noch etwas sperrig "Björn, Benny, Agnetha & Frida". Doch bald schon wurde das Ganze zu "ABBA" verkürzt.

Abba

Quelle: picture alliance / dpa

2 / 7

Schon zwei Jahre nach ihrer Gründung, im April 1974, gewannen Abba den "Grand Prix d'Eurovision" und wurden schlagartig weltberühmt.

Abba-Sängerin Frida wird 70.

Quelle: picture alliance / dpa

3 / 7

Nach dem Sieg war es der Band wichtig zu beweisen, dass sie kein "One-Hit-Wonder" war, wie viele "Grand Prix"- Sieger vor ihnen. Björn Ulvaeus erklärte im Nachhinein: "Die Tatsache, dass dieser Wettbewerb die Plattform für unsere Karriere war, haben uns Kritiker Zeit unserer Karriere vorgehalten. ( ... ) Für eine Band aus Stockholm gab es damals aber keine andere Plattform."

Im Bild: Anni-Frid Lyngstad bei einem Konzert der Band am 02.02.1977 in der Deutschlandhalle in Berlin.

Popgruppe Abba

Quelle: dpa

4 / 7

Allerdings dauerte es noch bis zum Sommer 1975, dass Abba sich endgültig auch auf dem englischen Markt etablierten: Die Singles "S.O.S." und "Mamma Mia" brachten die Band an die Spitze der Charts. Beide Songs waren aus ihrem dritten Album mit dem schlichten Titel "ABBA" ausgekoppelt worden. Ihr viertes Album "Arrival" aus dem Jahr 1976 manifestierte dann Abbas Status als Erfolgsgruppe.

Im Bild: Die vier Abba-Mitglieder bei einem Auftritt in der deutschen Fernsehshow Am laufenden Band 1978.

ABBA wax figures unveiled

Quelle: picture alliance / dpa

5 / 7

Das langsame Ende von Abba begann, als 1979 bekannt wurde, dass Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus (hier als Wachsfiguren im Bild) sich scheiden lassen wollten. Die Harmonie zweier glücklicher Paare, Bestandteil des Abba-Images, bekam deutliche Risse. Trotzdem gingen Abba 1979 auf eine Welttournee.

Agnetha Faltskog, Anna Faltskog, Benny Andersson, Anni-Frid Lyngstad, Frida Lyngstad, Bjorn Ulvaeus

Quelle: picture alliance / AP Photo

6 / 7

1980 gaben auch Benny Andersson und Anni-Frid "Frida" Lyngstad ihre Trennung bekannt. Der Erfolgsdruck und die Freundschaft von Benny Andersson und Björn Ulvaeus hielt die Gruppe aber zunächst noch zusammen. Abbas letztes reguläres Studioalbum "The Visitors" erschien im November 1981. Insgesamt wurde es eine sehr melancholische Platte, mit komplexen Melodien und schwermütigen Ballade.

Im Bild: Die vier im März 1980 in Tokio

-

Quelle: AFP

7 / 7

Ulvaeus und Andersson arbeiteten auch nach dem Ende Abbas noch mehrfach zusammen. Unter anderem schrieben sie das Musical "Mamma Mia", das 2008 mit Meryl Streep, Pierce Brosnan und Colin Firth auch in die Kinos kam. Zur Weltpremiere des Films in Stockholm fanden sich erstmals seit Jahren alle vier Abba-Mitglieder zu einem offiziellen Termin zusammen. Zehn Jahre später gibt es auch wieder neue Musik der Band.

© SZ.de/luch/cag

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite