25 Jahre 11. SeptemberDiese Bücher und Filme erklären den 11. September

Lesezeit: 8 Min.

Collage: SZ, Fotos: Tobis Film, Ullstein, Heine Hardcore, imago

Vom Aufstieg der Terrororganisation al-Qaida über den Einsturz der Türme bis zum „War on Terror“ und den Folgen der Folter: Zeugnisse, die bleiben.

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Paranoia und Intrigen

John le Carré: „Marionetten“. Roman. Ullstein, Berlin, 2008. 368 Seiten, 20 Euro.
John le Carré: „Marionetten“. Roman. Ullstein, Berlin, 2008. 368 Seiten, 20 Euro.
Foto: Ullstein

Wer könnte den Krieg gegen den Terror besser in einem Spionageroman erklären als der Großmeister John le Carré? In „Marionetten“ verschlägt es den muslimischen Tschetschenen Issa Karpow kurz nach den Anschlägen des 11. September nach Hamburg. Also in jene Stadt, in der die Attentäter vor ihrer Gräueltat lebten und sich vorbereiteten. Karpow gerät dann in die Melange aus Paranoia, Geheimdienstintrigen und Hatz, die den Krieg gegen den Terror zu so einem Fiasko werden ließ. Das Chaos wirkt dabei wie ein Strudel, der einen als Leser immer tiefer in diese Zeit zieht, die mit einem Vierteljahrhundert schon länger her ist, als sich das anfühlt. Anton Corbijn hat den Roman dann mit dem Originaltitel „A Most Wanted Man“ in die Kinos gebracht. Film und Buch sind große Würfe, die einem noch mal nahebringen, dass der Islam kein guter Ersatz für die Feindbilder des Kalten Krieges ist. Andrian Kreye

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25 Jahre 9/11
:Als das Monster uns verschluckte

Unser Autor stand zwei Blocks entfernt, als am 11. September der erste Turm des World Trade Centers einstürzte. Erinnerungen an den Tag, der nicht nur New York und die USA, sondern die Welt verändert hat.

SZ PlusVon Jörg Häntzschel

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