11. Mai 2016, 18:51 Filmfestival Kino aus der Hosentasche

Die 62. Oberhausener Kurzfilmtage widmen sich wilden Filmexperimenten aus China und Lateinamerika.

Von Philipp Bovermann

Die Oberhausener Kurzfilmtage verstehen sich in erster Linie als Experimentierfabrik und Lokomotive filmsprachlicher Erneuerung aus dem Geiste der Kunst. Das zeigte sich auch in der 62. Ausgabe des ältesten deutschen Kurzfilmfestivals, das am Dienstag zu Ende ging und bei der - seit dem "Oberhausener Manifest" Tradition - auch der malade Zustand des deutschen Films ein Thema war.

Festivalleiter Lars Henrik Gass, um klare Ansagen nie verlegen, verkündete in seiner Eröffnungsrede: Wenn nur 10 Prozent der jährlichen Filmförderung über 250 Millionen ...