9/11 und der Städtebau:Sie sehen dich

Bayerisches Landeskriminalamt

Wie Sicherheitslogik sich in Struktur umwandelt: Mehr als eine Milliarde Überwachungs-Objektive richten sich mittlerweile auf die Bevölkerung der Welt.

(Foto: Peter Kneffel/picture alliance)

Metropolen würden zu Festungen, hieß es nach 9/11. Stattdessen wurde die Überwachung ausgebaut. Dabei übersah man die Ursachen des Hasses.

Von Till Briegleb

Was hat der 11. September 2001 mit der Stadt gemacht? Auf den ersten Blick: nichts. Die Angst vor Terroranschlägen, die nach den Attacken von Osama bin Ladens Gewaltschülern wie eine Schockwelle durch die westliche Welt raste, hat keine Metropole in eine Festung verwandelt, hat nicht dazu geführt, dass Gefechtstürme auf Hochhäusern installiert wurden, hat nirgends die Straßen verwaisen lassen. Die erste Befürchtung, Städte würden zu militärischen Sicherheitszonen, bewahrheitete sich nicht. Die Stacheldraht- und Kontrollpunktbilder wie aus Belfast in den Siebzigern oder aus Beirut in den Achtzigern wiederholten sich trotz der globalen Panik vor islamistischer Gewalt nicht.

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