68. Filmfestspiele von VenedigAm Lido wird sich ausgeschwiegen

Auf den 68. Filmfestspielen von Venedig dürfen sowohl der "Sexiest Man Alive" als auch die "Queen of Pop" ihre Regieprojekte präsentieren. Neben George Clooney und Madonna locken die Veranstalter mit einem weiteren großen Staraufgebot. Doch am meisten begeisterten sich die Italiener für eine andere Künstlerin.

Alles erlaubt: Auf den 68. Filmfestspielen von Venedig dürfen sowohl der "Sexiest Man Alive" als auch die "Queen of Pop" ihre Regieprojekte präsentieren. Neben George Clooney und Madonna locken die Veranstalter mit einem weiteren großen Staraufgebot, von Roman Polanski über Christoph Waltz und Jude Law. Doch am meisten begeisterten sich die Italiener für eine andere Künstlerin.

Nach seiner Trennung von der italienischen Schönheit Elisabetta Canalis könnten Experten in und um das Stiefelland spitzzüngig behaupten, dass Heiratsmuffel George Clooney nun in alter Angsthasenmanier einen  großen Bogen um die italienische Presse schlägt. Noch nicht einmal über seine vierte Regierarbeit  "The Ides Of March" redet der adrette Frauenschwarm. Umso erstaunlicher, dass die Italiener Clooney dennoch das 68. Filmfestival von Venedig eröffnen lassen.

In dem Film, der politisches Engagement mit Ernsthaftigkeit und großer Schauspielerei kombiniert, spielt Clooney einen demokratischen Präsidentschaftskandidaten im Vorwahlkampf. An seiner Seite treten Ryan Gosling, Philip Seymour Hoffman und Marisa Tomei auf. "The Ides Of March" tritt im diesjährigen Wettbewerb gegen Produktionen aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien und - kaum verwunderlich - weiteren Filmen aus den USA an. Vielleicht kommt es Clooney da zu Gute, dass ...

Text: sueddeutsche.de/kir/AFP/dpa/cris

Bild: dpa 31. August 2011, 14:302011-08-31 14:30:52 © sueddeutsche.de/kir/AFP/dpa/cris/pak