65. Filmfestival CannesFilme, die ins Mark treffen

Das Beste vom Besten - das in etwa ist der Anspruch, den der Wettbewerb von Cannes hat. In diesem Jahr war die Zahl hochdekorierter Filmemacher besonders hoch, ob Michael Haneke, Ken Loach oder Cristian Mungiu. Die Siegerfilme und weitere wichtige Werke.

65. Filmfestival Cannes – Plakatmotiv "Vous n'avez encore rien vu"

Das Beste vom Besten - das in etwa ist der Anspruch, den der Wettbewerb von Cannes hat. In diesem Jahr war die Zahl hochdekorierter Filmemachern besonders hoch, ob Michael Haneke, Ken Loach oder Cristian Mungiu. Die Sieger- und sonstigen Filme - gemessen an der Reputation ihrer Macher.

In "Vous n'avez encore rien vu" ("Ihr habt noch gar nichts gesehen") bekennt sich der 89-jährige Alain Resnais einmal mehr zu seiner Leidenschaft fürs Theater - und zu seinen theatralischen Versuchsanordnungen im Kino. Der Film beruht auf einem Erlebnis aus dem Jahr 1942, als Resnais das Stück "Eurydice" von Jean Anouilh sah und davon so überwältigt war, dass er gleich zweimal mit dem Fahrrad um Paris herumfahren musste.

Resnais ist ein alter Bekannter in Cannes. "Ihr habt noch gar nichts gesehen" ist immerhin schon seine fünfte Nominierung für die Goldene Palme, die er allerdings noch nie gewonnen hat. Auch nicht in diesem Jahr. 1980 bekam er aber den Großen Preis der Jury für "Mein Onkel aus Amerika" mit Gérard Depardieu in der Hauptrolle.

VOUS N'AVEZ ENCORE RIEN VU (Frankreich 2012, Regie: Alain Resnais)

Text- und Bildauswahl: Süddeutsche.de/pak/cag

Bilder: Festival

28. Mai 2012, 13:252012-05-28 13:25:06 © Süddeutsche.de/mahu