Leipzig:Der Hype nach dem Hype

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Blick auf die Innenstadt von Leipzig mit Rathaus und Probsteikirche. Die Stadt wächst schneller als alle westdeutschen Gemeinden dieser Größe. (Foto: Jan Woitas/dpa)

Andere Städte in ähnlicher Größe haben in der Pandemie an Attraktivität eingebüßt. Das lässt sich über Leipzig nicht sagen - im Gegenteil. Wo soll das noch hinführen?

Von Steffen Uhlmann

Wer weiß, wo Leipzig heute ohne die ganzen Sprücheklopfer stehen würde. Bereits wenige Jahre nach dem Mauerfall verkündete man "Leipzig kommt!", um ein paar Jahre später in Anlehnung an das scheinbar schillernde L.A. (Los Angeles) auf das Kürzel L.E. zu verfallen. Seit etwa zehn Jahren aber hält sich hartnäckig die Wortschöpfung des Leipziger Schriftstellers André Herrmann "Hypezig" - ein Hinweis auf den anhaltenden wirtschaftlichen wie gesellschaftlichen Boom, der sich nicht zuletzt aus der gerade unter jungen Leuten gewachsenen Gunst für Leipzig speist. Kleiner, cooler, günstiger, kreativer - die Stadt ist für sie zur lebenswerten Alternative für den immer bräsiger und teurer gewordenen "Nachbarn" Berlin geworden.

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