Weitere Leserbriefe:Parkgebühr, Steuern

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Dass Kommunen versuchen, mit starken Preiserhöhungen für Anwohnerparken die Menschen zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu drängen, kommt nicht gut an. Ein Leser moniert zu vage Aussagen der Politik zu einer Vermögensteuer.

Feindbild Autofahrer

Zu "Parken dürfte vielerorts teurer werden" vom 20. Juli: Hier wird mal wieder ein Feindbild gegen Autofahrer gezeichnet. Eine teilweise geplante Verzehnfachung der Kosten für Bewohnerparkausweise ist überzogen und realitätsfremd. Jeder Fahrzeughalter entrichtet eine Kfz-Steuer. Diese beinhaltet neben dem Fahren auch das Abstellen eines Fahrzeuges. Eine Nötigung zum Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sollte durch eine übertriebene Erhöhung der Kosten für Parkausweise nicht erzwungen werden.

Stefan Herb, Roding

Vermögen einfacher besteuern

Zu "Milliardäre sollen zahlen" vom 13. Juli: Die Forderungen nach Einführung einer Vermögensteuer sind nicht zu übersehen. Dabei wird in Artikeln nie definiert, was alles zum Vermögen zählen soll und wie die unterschiedlichen Ausprägungen von Vermögen erfasst werden sollen. Bankguthaben und Aktien mögen noch relativ einfach zu ermitteln sein. Schon die Bewertung von Immobilien dürfte schwieriger werden. Wie soll das etwa bei Kunstsammlungen, Schmuck oder gar geldwerten Anrechten erfolgen? Ist es gerecht, nur bestimmte Kategorien von Vermögen zu erfassen, wenn es den Fordernden einer Vermögensteuer doch auch um Gerechtigkeit geht? Dabei wäre es technisch einfacher und auch gerechter, die Einkünfte aus Kapitalvermögen mit dem persönlichen Einkommensteuersatz zu besteuern, statt die ehemals von der SPD eingeführte Kapitalertragssteuer mit dem für Großaktionäre günstigen pauschalen Satz von lediglich 25 Prozent anzuwenden. Bedenklich ist auch, wohin die Politik einmal die Grenzen für das geplante Schonvermögen verschieben mag, ist die Büchse der Pandora "Vermögensteuer" erst einmal geöffnet.Dipl.-Ing.

Gerhart Baumeister, Hohenbrunn

© SZ vom 28.07.2021
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