Garten:"Thujahecken sind extrem hässlich und sie werden mit den Jahren immer hässlicher"

Lesezeit: 3 min

Garten: Abstandshalter mit Sichtschutz: Wer heute noch eine Thuja-Hecke hat, muss sich fast schon rechtfertigen. Wieso eigentlich?

Abstandshalter mit Sichtschutz: Wer heute noch eine Thuja-Hecke hat, muss sich fast schon rechtfertigen. Wieso eigentlich?

(Foto: imago stock&people/imago/blickwinkel)

Zeichen schlechten Geschmacks und giftig - oder zeitlos praktisch und kleines Heilmittel: Bei vielen Nachbarn ist die Thuja umstritten. Zu Recht? Über ein Gewächs, das es nicht leicht hat.

Essay von Oliver Herwig

Einfach ein langer Lulatsch oder die wohl blickdichteste Abschirmung, seit es Hecken gibt? Bei vielen Nachbarinnen und Nachbarn kommt die Thuja jedenfalls nicht gut weg. Doch ist das auch berechtigt? Wenige Pflanzen wurden so in die Ecke gestellt, ja niedergemacht wie der vor einem halben Jahrhundert so beliebte Lebensbaum, der vielen Häuslebauern als schnell wachsender Abstandshalter diente. Allen anderen galt die Thuja als Zeichen schlechten Geschmacks und geistiger Enge. Biedere Nachbarinnen und Nachbarn verschanzen sich eben hinter einer grünen Mauer, so das Bild.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Agota Lavoyer
Leben und Gesellschaft
»Viele schämen sich oder haben Angst vor den Konsequenzen«
Luftverkehr
"Ich befürchte, dass dieser Sommer ein Horror wird"
Renault Megane E-Tech Electric im Test
Das Auto, das keinen Regen mag
Digitale Währungen
Der Krypto-Crash
"Die Ärzte"
"Ach, Randale. Nee, keine Ahnung"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB