Studienanfänger in Deutschland:Sehnsuchtsort der Erstis

Neben den USA, Großbritannien und Australien gehört Deutschland weltweit zu den beliebtesten Studienstandorten. Wegen der Pandemie haben sich jedoch in jüngster Zeit weniger junge Leute aus anderen Nationen hierzulande eingeschrieben.

Im Corona-Jahr 2020 ist die Zahl der ausländischen Studienanfänger in Deutschland nach Angaben des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) deutlich zurückgegangen. 64 000 Erstsemester schrieben sich im Wintersemester 2020/2021 hierzulande an einer Uni oder Hochschule ein. Das waren 15 000 weniger als im Jahr davor, wie aus dem Bericht "Wissenschaft weltoffen 2021" hervorgeht, den der DAAD und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung kürzlich veröffentlicht haben.

Abgesehen davon gehörte die Bundesrepublik zu den bei ausländischen Studierenden weltweit am beliebtesten Ländern: Im Wintersemester 2020/2021 waren circa 325 000 ausländische Studentinnen und Studenten an deutschen Hochschulen eingeschrieben. Damit sei die Bundesrepublik das attraktivste Land hinter den USA, Australien und Großbritannien. Die meisten ausländischen Studierenden kamen aus China (41 000). Dahinter folgen die Länder Indien (25 000), Syrien (15 000), Österreich (12 000) und Russland (10 500).

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB