Roman Deininger, 47, wird zum stellvertretenden Chefredakteur der Süddeutschen Zeitung berufen. Vom 1. April 2026 an wird er das Führungsteam um Chefredakteurin Judith Wittwer und den stellvertretenden Chefredakteur Ulrich Schäfer verstärken.
Das Gremium der Impressionisten der SZ folgte am Montag einem entsprechenden Vorschlag der bisherigen Chefredaktion. Zuvor hatten auch schon die Herausgeber der Süddeutschen Zeitung Deininger berufen.
Deininger ist einer der profiliertesten Autoren der SZ. Er wurde 1978 in Ingolstadt geboren und studierte in München, Wien und New Orleans Politik und Theater. Der Redaktion gehört er seit 19 Jahren an, arbeitete unter anderem als Korrespondent in Nürnberg und Stuttgart. Seit 2015 war er politischer Reporter im Reportageressort Seite Drei/Buch Zwei. Zuletzt war er Chefreporter der Süddeutschen Zeitung. Er ist Verfasser mehrerer Bücher, unter anderem über Markus Söder und die CSU.

Die Impressionisten stimmten am Montag außerdem einer weiteren Personalie zu: Patrick Bauer wird ab April gemeinsam mit Laura Terberl, die dieses Amt bereits innehat, die Leitung des Ressorts Audio und Video übernehmen.
