Was heute wichtig war
Staatseinstieg bei der Meyer-Werft perfekt. Die Werft in Papenburg soll vorübergehend vom Bund und dem Land Niedersachsen übernommen werden. Bundeskanzler Olaf Scholz stellt der Belegschaft Hilfe in Aussicht, nennt aber keine Details. Es geht um viel Geld, bis Mitte September soll das angeschlagene Unternehmen bis zu 2,8 Milliarden Euro benötigen. Zum Artikel (SZ Plus)
- Verstaatlichungen: Wo Bund und Länder überall beteiligt sind (SZ Plus)
Unternehmen können so viele Ausbildungsstellen nicht besetzen wie noch nie. Personal zu finden, wird für deutsche Unternehmen immer mehr zum Problem. 2023 bleibt jeder dritte angebotene Ausbildungsplatz unbesetzt. Gleichzeitig gibt es eine Rekordzahl junger Menschen ohne Berufsabschluss. Forscher und Gewerkschafter schlagen Alarm. Zum Artikel (SZ Plus)
Union reagiert gemischt auf Koalitionsidee der Grünen. Die Grünen wären nächstes Jahr offen für ein Bündnis mit der Union. Nur sehen deren wichtigste Ministerpräsidenten die Sache fundamental unterschiedlich. Markus Söder schließt eine Zusammenarbeit mit der Partei aus, Hendrik Wüst dagegen regiert in NRW mit ihr zusammen. Zum Artikel (SZ Plus)
Cannabis im Straßenverkehr: Diese Regeln gelten ab sofort. Von diesem Donnerstag an ist Cannabis im Straßenverkehr erlaubt. Der Grenzwert liegt bei 3,5 Nanogramm THC pro Milliliter Blutserum. Es gelten aber Ausnahmen für Fahranfänger und Mischkonsum, hier gibt es weiterhin keine erlaubte Menge von Cannabis im Blut. Zum Artikel
Russland ermittelt gegen CNN-Journalisten wegen Kursk-Reportage. Ein britischer und zwei ukrainische Reporter sollen aus dem besetzten Sudscha berichtet und damit illegal die Grenze überquert haben, so der Geheimdienst FSB. Die russische Armee erobert den Ort Nju-Jork im Donbass. Zum Liveblog zum Krieg in der Ukraine
Taucher bergen fünfte Leiche aus Yachtwrack vor Sizilien. Unter den Toten ist auch Tech-Milliardär Lynch. Nach seiner Tochter wird weiterhin gesucht. Spezialkräfte arbeiten sich im Inneren der gesunkenen Luxusyacht Bayesian voran. Insgesamt kamen bei dem Unglück offenbar sieben Menschen ums Leben, 15 konnten gerettet werden. Zum Artikel
Scholz und Lindner wehren sich gegen Zweifel an der deutschen Ukraine-Unterstützung. Seit Tagen gibt es Bedenken, ob Deutschland weiter fest an der Seite der Ukraine steht. Jetzt wehren sich der Kanzler und der Finanzminister: Sie sehen sich zu Unrecht kritisiert und betonen die Höhe der bereits geleisteten Hilfen. Zum Artikel (SZ Plus)
Weitere wichtige Themen des Tages
- Landtagswahlen: Medien klagen gegen Thüringer AfD (SZ Plus)
- Buchhandel: Weltbild ist nicht mehr zu retten

