Süddeutsche Zeitung

Klimawandel II:Die Rebellen

Die Apokalyptiker schaden dem Kampf gegen den Klimawandel genauso wie die Leugner, schreibt ein Leser zu einem Report über einen Aktivisten der Bewegung Extinction Rebellion.

Zu "Vertrau mir" vom 4. November:

Sie schreiben in Ihrer anrührenden Reportage über den "Extinction"-Rebellen Jan-Gerrit Seyler, dass Jem Bendells klimaapokalyptischer Aufsatz "Deep Adaptation", auf den sich Seyler bezieht, "unter Wissenschaftlern umstritten" sei. Das ist eine sehr zurückhaltende Formulierung. Der führende amerikanische Klimaforscher Michael Mann, Lieblingsfeind der US-Klimawandelleugner und völlig unverdächtig, die Gefahren des Klimawandels herunterzuspielen, hat für Bendells Thesen nur ein einziges Wort übrig: Crap (auf Deutsch: Mist). Mit Michael Mann bin ich der Meinung, dass die Apokalyptiker dem Kampf gegen den Klimawandel genauso sehr schaden wie die Leugner.

Robert Peters-Gehrke, Aachen

Nun, die Erde wird den Klimawandel überleben. Nicht so unsere selbstzufriedene Zivilisation. Wollen wir noch Wirksames unternehmen, müssen wir uns von heiligen Kühen und ewigen Wahrheiten verabschieden. Bis etwas geschieht, wenn wir notwendige Schritte demokratischen Entscheidungsprozessen überlassen, wird halb Norddeutschland überflutet sein. Ein Beispiel von vielen möglichen ...

Helmut Knett, Regensburg

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Quelle:
SZ vom 09.11.2019
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