Immobiliengebühren:Aus der Zeit gefallen

Hinweis

Leserbriefe sind in keinem Fall Meinungsäußerungen der Redaktion, sie dürfen gekürzt und in allen Ausgaben und Kanälen der Süddeutschen Zeitung, gedruckt wie digital, veröffentlicht werden, stets unter Angabe von Vor- und Nachname und dem Wohnort.

Schreiben Sie Ihre Beiträge unter Bezugnahme auf die jeweiligen SZ-Artikel an forum@sz.de. Zu Artikeln, die im Lokal- und Bayernteil der SZ erschienen sind, senden Sie Ihre Meinung gerne direkt an forum-region@sz.de.

Bitte geben Sie für Rückfragen Ihre Adresse und Telefonnummer an. Postalisch erreichen Sie uns unter Süddeutsche Zeitung, Forum & Leserdialog, Hultschiner Str. 8, 81677 München, per Fax unter 089/2183-8530.

Nicht nur die Grunderwerbssteuer ist hoch, beklagen Leser. Auch die Notargebühren und später für die Kinder der Grund­eigentümer die Ebschaftssteuer sind kaum noch zu bezahlen.

Zu "Kostenfalle Grunderwerbsteuer" vom 15./16. Januar:

Anpassung der Notargebühren

Zu Recht spricht Thomas Öchsner die Kostenfalle "Grunderwerbsteuer" an. Leider hat er zu der zweiten Kostenfalle nichts gesagt: Die Honorartabelle für Notare stammt aus einer Zeit, als ein Einfamilienhaus mit Garten für 100 000 Mark zu kaufen war. Heute kostet das gleiche Haus mehr als 500 000 Euro. Die Notargebühren sind entsprechend gestiegen. Dabei ist die Arbeit, die von der Notarin oder dem Notar bei einem Hauskauf eingebracht werden müssen, dank der Digitalisierung eher kleiner geworden. Hier mit einer angepassten Gebührentabelle Abhilfe zu schaffen, wäre mindestens so notwendig wie die Anpassung der Grunderwerbsteuer an die Zahlungsfähigkeit der Käufer.

Helmut Kittlitz, Hamburg

Problem Erbschaftsteuer

Der Artikel führt vor Augen, dass es dem Staat nicht so ernst ist, dass von privat Wohnraum erworben werden soll: Die Grunderwerbsteuer liegt in seiner Hand. Welches Signal sendet der Staat, wenn schon die Steuer exorbitant hoch ist? (Die Grundsteuer wird ja wohl ebenfalls steigen). Und wenn der Bürger im Ballungsraum eine Immobilie erworben und abbezahlt hat und irgendwann vererbt, hält der Staat wieder beide Hände auf, denn bei den derzeit niedrigen Freibeträgen wird es zunehmend unmöglich, die Erbschaftsteuer zu bezahlen. Ein Verkauf der Immobilie ist dann oft zwingend. Zumindest in den Ballungsräumen.

Gisela Kranz, Oberschleißheim

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB