KorrekturenWas „Männer“ einspielte

(Foto: Luis Murschetz (Illustration))

Doris Dörrie sagte im Interview, sie habe kaum an ihrer Komödie aus den 80ern verdient – woraufhin sich die Produktionsgesellschaft zu einer Klarstellung veranlasst sieht.

Im Interview der SZ mit Doris Dörrie „Das Ego beim Film wird schnell gefüttert“ vom 16. Mai 2024 antwortete Frau Dörrie auf die Frage, wie viel sie am Film „Männer“ verdient habe: „Sehr wenig. Ich habe lange damit gehadert, dass ich am Einspielergebnis nicht beteiligt war. So war der Vertrag. Ich habe sogar noch weniger verdient als normal, weil ich teurer auf 35 Millimeter drehen wollte, das wurde mir vom Regie-Honorar abgezogen.“ Der damalige Vertrag mit der Produktionsgesellschaft sah vor, dass Frau Dörrie 15 Prozent des der Produktionsgesellschaft zustehenden Anteils der Nettoerlöse erhält, allerdings erst nach Deckung aller für den Film aufgewendeten Kosten. Wie sie zudem bereits im Interview mitteilte, sei sie später am Verkauf der Remake-Rechte beteiligt worden. Im Verhältnis zu den Erlösen, die der Film einspielte, erscheine ihr diese Summe gering. Eine Gesamtabrechnung aller weltweiten Erlöse und Kosten bis heute liege ihr nicht vor. Die Produktionsgesellschaft Olga Film teilt mit, Frau Dörrie habe stets laufende Abrechnungen und Zahlungen erhalten.

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