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Die Recherche zur Bundestagswahl:Was nach der Wahl wirklich wichtig wird

Bundestagswahl Die Recherche

Abstimmen - in der Wahlkabine und bei uns

(Foto: dpa)

Mit dem Kreuzchen hat der Wähler seine Schuldigkeit getan? Wir machen weiter - mit Ihnen. Im Rahmen unseres Projekts Die Recherche entwerfen wir nach der Bundestagswahl gemeinsam mit unseren Lesern die Agenda 2017. Machen Sie mit.

Von Sabrina Ebitsch

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

nach zwei Runden unseres Projekts Die Recherche, in denen wir uns mit Steuergerechtigkeit und dem Schulsystem beschäftigt haben, wollen wir aus aktuellem Anlass einen Blick in die Zukunft werfen. Genauer gesagt auf die kommenden vier Jahre.

Am Sonntag ist Bundestagswahl. Nach dem Kreuz hat der gemeine Wähler in der Regel seine Schuldigkeit getan. Das wollen wir, leserbasisdemokratisch, ändern: Wenn die Wahlsieger, welcher Couleur sie auch immer sein mögen, die Koalitionsverhandlungen aufnehmen, starten wir die neue Runde von Die Recherche. Während die Parteien in Berlin über das Programm für die kommenden vier Jahre, die wichtigsten Inhalte und Knackpunkte debattieren, machen wir das mit Ihnen.

Eine Woche lang möchten wir jeden Tag mit unseren Lesern auf Facebook, Twitter und im Live-Chat auf SZ.de diskutieren - über Themen, die Sie ausgewählt haben. Der Fahrplan sieht so aus: Schicken Sie uns ab jetzt Vorschläge für die Themenfelder, die Ihnen am Herzen liegen und die Sie in der neuen Legislaturperiode für besonders wichtig erachten. Werden Sie gern konkret, weil sich über das Ehegattensplitting oder über Strategien gegen Altersarmut nun mal leichter debattieren lässt als über so Allgemeines wie "Familienpolitik" oder "Umweltschutz". Sie können unter diesem Text Vorschläge veröffentlichen und mit anderen Lesern diskutieren. Ansonsten erreichen Sie uns so:

So erreichen Sie Die Recherche

Aus Ihren Vorschlägen wählt die SZ.de-Redaktion dann zehn aus und stellt sie nach der Wahl in der kommenden Woche zur Abstimmung. Die Themen, die von unseren Lesern die meisten Stimmen bekommen, wollen wir im Anschluss daran mit Ihnen behandeln: diskutieren, Ideen sammeln, weiterentwickeln und schließlich in der Redaktion auch weiter recherchieren.

Und wenn die Unterschriften unter den Koalitionsvertrag gesetzt werden, haben wir hoffentlich auch die dritte Runde von Die Recherche abgeschlossen und präsentieren die Ergebnisse der Wahlrecherche. Und damit Ihre und unsere Agenda 2017. Machen Sie mit, wir freuen uns auf Ihre Mails, Posts, Tweets.

Ganz unabhängig davon können Sie uns natürlich gerne weiterhin Vorschläge für die kommenden Rechercherunden nach der Bundestagswahl schicken - wenn Sie Themen haben, derer sich Die Recherche künftig annehmen soll. Oder wenn Sie noch Feedback zur Bildungsrecherche loswerden wollen.

Mehr dann in der kommenden Woche. Bis dahin,

Sabrina Ebitsch, Team Die Recherche

© SZ.de/sebi/joku

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