"In welchen Verhandlungspunkten muss die EU hart bleiben?" Das fragte die SZ ihre Online-Nutzer zu TTIP. Hier einige Antworten:
"Wenn TTIP in seinen Inhalten und seiner Ausgestaltung verhandelbar wäre, könnte man etwas Positives daraus machen. Für mich wäre wichtig, als Konsument eine souveräne Entscheidung treffen zu können. Das geht nur mit absoluter Transparenz. Ich möchte wissen, woher mein Lebensmittel stammt und wie es produziert wurde." (Felipe Sauvageon auf Facebook)
"Wir müssen uns endlich von dem 'wir = die Guten' und 'USA = die Bösen'-Schema verabschieden und die Verhandlungen neutral betrachten." (tfleiter auf SZ.de)
"Wir sollten die Verhandlungen abbrechen und die Amerikaner höflich auffordern, ein besseres Angebot vorzulegen. Schließlich wollen sie ja auch etwas von uns. Unsere viel zitierte Autoindustrie wird es überleben, wenn sie zeitgemäße Produkte anbieten kann. Wenn nicht, dann wird sie in Zukunft ohnehin ins Hintertreffen geraten." (polgara auf SZ.de)
"Ein Freihandelsabkommen, das lediglich technische Normen harmonisiert, wäre sinnvoll und würde in der Tat einige Bereichen des Warenverkehrs vereinfachen. Ein Freihandelsabkommen, das die Parlamente schwächt, indem es Wirtschaftsunternehmen einklagbare Rechte abseits nationaler Gerichte einräumt, ist strikt abzulehnen." (Maturin auf SZ.de)
"Statt Fortschritt in Sachen Verbraucher und Umweltschutz - heute nötiger denn je - ist TTIP ein Wahnsinnsrückschritt. Von Schiedsgerichten und dem völlig inakzeptablen Eingriff in Gesetzgebungsverfahren ganz zu schweigen." (Gracco auf SZ.de)
"Etwas, das auf schlechte Weise zustande gekommen ist, trägt selten gute Früchte. Die Art und Weise, wie TTIP entsteht, ist grundsätzlich schädlich, denn hier entscheiden Experten und Lobbyisten darüber, was gut für uns ist." (Nicodemus0815 auf SZ.de)
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