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In einer jüngsten Umfrage erlangt die SPD nur 21 Prozent Zustimmung der Wähler - das schlechteste Ergebnis auf Bundesebene aller Zeiten.
In einer jüngsten Umfrage erlangt die SPD nur 21 Prozent Zustimmung der Wähler - das schlechteste Ergebnis auf Bundesebene aller Zeiten. (Foto: Nicolas Armer/dpa)

Was müsste passieren, damit Sie wieder die Sozialdemokraten wählen und welche Reformen sind bei der SPD notwendig, fragte die SZ die User ihrer Internet-Plattformen. Eine Auswahl der Antworten.

Was müsste passieren, damit Sie wieder SPD wählen, fragte die SZ die User ihrer Internet-Plattformen. Nachfolgend eine Auswahl der Antworten:

"Die SPD müsste sich auf ihre sozialdemokratischen Wurzeln besinnen. Sie müsste wieder eine Partei des Bürgers, des Arbeiters werden. Sie müsste sich wieder auf die Belange der normalen Menschen konzentrieren. Und dazu müsste sie so ehrlich sein, begangene Fehler einzugestehen und versuchen, das Vertrauen der Menschen wiederzugewinnen." (kayef auf SZ.de)

"Sozial und demokratisch würde ausreichen. Das wär schon ein positives Alleinstellungsmerkmal in der deutschen Parteienlandschaft!" (PeterR auf SZ.de)

"Wenn ich grüne Weltveränderung will, kann ich grün wählen, wenn ich eine pazifistische Welt herbeisehne, kann ich links wählen. Wenn ich das Gefühl habe, ein gelungenes Leben zu führen (ohne die Welt und den Kapitalismus rosarot zu sehen) dann signalisiert mir aber die gegenwärtige SPD, dass sie mich nicht meint. Ich weiß aber, dass mein Lebenserfolg zu guten Teilen der Politik der SPD zu verdanken ist. Nur die SPD will das nicht wahrhaben. Es ist ein Dilemma." (juergen12 auf SZ.de)

"Ganz einfach - die SPD muss mich überzeugen, dass sie in allen wichtigen Fragen genau meine Interessen vertritt. Das gelang in der Vergangenheit der Person Regine Hildebrandt (ehemalige Arbeitsministerin in Brandenburg), aber nie der SPD als Partei. Leider entscheiden nur wenige Wähler so rational. Da spielen beim Spitzenkandidaten ähnliche Dinge eine Rolle wie bei der Verleihung eines Fernsehpreises für den besten Schauspieler, also nettes Aussehen, sympathische Ausstrahlung, sicheres Auftreten, Sprachgewandtheit, Medienpräsenz, Kleidung, und der Amtsinhaber hat natürlich einen Bonus. Wenn heute ein Kandidat aussieht wie George Clooney und auftritt wie Günther Jauch, dann ist das doch genau der Landesvater, den sich Lieschen Müller wünscht - da spielen politische Ansichten und Parteiprogramm kaum noch eine Rolle." (Ossi auf SZ.de)

Weitere Beiträge dazu finden Sie unter: www.sz.de/spd

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© SZ vom 13.04.2016 - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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