bedeckt München 20°

Aus der Redaktion:Auszeichnung

Recherchen der SZ und des Spiegel zur sogenannten Ibiza-Affäre sind mit dem "Ibiza-Preis" des österreichischen Filmregie-Verbandes geehrt worden. Die Enthüllung zur Anbahnung korrupter Deals hatte den Sturz der Regierung in Wien zur Folge.

Recherchen der Süddeutschen Zeitung und des Nachrichtenmagazins Der Spiegel zur sogenannten Ibiza-Affäre sind mit dem neu ins Leben gerufenen "Ibiza-Preis" geehrt worden. Der Verband Filmregie Österreich und die Rechercheplattform Dossier würdigen mit dem Preis "die Aufdeckung von öffentlich relevanten Missständen oder Ungerechtigkeiten". Leila Al-Serori, Oliver Das Gupta, Peter Münch, Frederik Obermaier und Bastian Obermayer hatten zusammen mit mehreren Kolleginnen und Kollegen vom Spiegel im Mai 2019 enthüllt, wie der damalige österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache und sein FPÖ-Parteikollege Johann Gudenus einer vermeintlichen russischen Oligarchennichte auf Ibiza korrupte Deals in Aussicht gestellt hatten.

© SZ vom 23.01.2020 / SZ
Zur SZ-Startseite