Zufriedenheit im Job Konsequent das Positive sehen

Der Mensch erreicht das, worauf er seine Aufmerksamkeit richtet. Das gilt auch für berufliche Veränderungsprojekte. Was steht bei dem Ziel "Ich will meine Leistungen im Job besser herausstellen, damit der Chef mich nicht immer so ungerecht behandelt." im Fokus? Die Ungerechtigkeit des Chefs. Dahin geht die Energie, also wird der Missstand mit hoher Wahrscheinlichkeit so bleiben. Ähnlich ist es bei Wünschen wie "Man müsste nochmal ganz von vorne anfangen, mein aktueller Job ist doch total sinnlos."

Zwei Wege führen aus dieser mentalen Falle. Erstens: Im aktuellen Arbeitsumfeld sollte die Aufmerksamkeit sich konsequent auf positive Punkte richten. Eine solche Ausrichtung schafft die mentalen Voraussetzungen dafür, dass noch mehr Gutes passieren kann.

Zweitens: Veränderungswünsche immer so formulieren, dass Vorfreude und Sinn im Mittelpunkt stehen. Etwa: "Man müsste nochmal ganz von vorne anfangen. Dann bin ich mein eigener Herr und kann Neuland erobern."

Die kleinen Fehler sehen wir immer - die große Fülle an Fähigkeiten eher nicht.

(Foto: AP)