Worthülsen in der Bewerbung:Fällt euch nichts Besseres ein?

Großer Klang, nichts dahinter: Es gibt Wörter, die sind so abgedroschen, dass sie in keinem Bewerbungsschreiben etwas zu suchen haben. Die größten Worthülsen

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(Foto: ddp)

Mit Bewerbungen ist es so eine Sache: Wer eine neue Stelle sucht, möchte sich seinem potentiellen neuen Arbeitgeber natürlich im besten Licht präsentieren. Nicht immer sind die Attribute, die Bewerber für sich wählen, genau die, die Personaler hören wollen. Manche Begriffe werden inzwischen so inflationär gebraucht, dass sie jede Aussagekraft verloren haben. Das Karrierenetztwerk LinkedIn hat jetzt in einer Umfrage unter Usern die Schlagworte ermittelt, die eindeutig überstrapaziert sind. Auf Platz zehn der Negativliste: der "Problemlöser".

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Ebenfalls auf den Index aller Bewerbungsschreiber gehört laut LinkedIn-Umfrage das Adjektiv "ergebnisorientiert". Das sollte man sich für die Fachgespräche unter Fußballfans sparen.

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Natürlich will jeder Bewerber seine Vorzüge anpreisen - und sich aus der Masse der restlichen Job-Aspiranten abheben. Trotzdem tabu: das Wort "Mehrwert", auf Rang acht der Liste bedeutungsleerer Worthülsen.

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"Ich habe den Aktienkurs in die Höhe getrieben": Bisherige Erfolge sollten durchaus hervorgehoben werden -aber bitte nicht mit dem Wort "Erfolgsbilanz".

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Ebenfalls zu abgedroschen um bei Personalern Punkte zu sammeln: die Bezeichnung "Teamplayer".

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Immer der Erste, der springt: Engagement kommt gut an bei Arbeitgebern. Wer allerdings in der Bewerbung schon hervorhebt, wie "proaktiv" er sei, klingt wenig glaubhaft.

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Wer neu in ein Unternehmen kommt, profitiert von den Erfahrungen in seinem bisherigen Berufsleben, keine Frage. Die kann einem auch niemand nehmen. Trotzdem auf Rang vier der LinkedIn-Liste sinnentleerter Schlagworte: der Verweis auf die "umfangreichen Erfahrungen".

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Ganz vorne mit dabei bei der Wahl der größten Bewerbungsworthülsen: das Adjektiv "motiviert". Wer sich damit beschreibt, hebt meist im nächsten Atemzug hervor, wie ...

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... "dynamisch" er doch sei. Bei Personalern kommt das inzwischen nicht mehr gut an.

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Das hellste Licht von allen: Wer sich von der Masse der Bewerber abheben will, muss zu allen Mitteln greifen - und ist damit nicht alleine. Auf Platz eins der abgedroschensten Worte in Bewerbungsschreiben: das Adjektiv "innovativ". Damit sorgt niemand mehr für Aufsehen. Immer besser: Konkrete Beispiele für die eigenen Leistungen benennen.

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