WG-Zettel"Entweder ich ziehe aus oder DU!"

In manchen WGs sind die Mitbewohner so verkracht, dass sie nur noch mit Zetteln kommunizieren: eine Sammlung subtiler Botschaften aus dem WG-Alltag.

Fast jeder Student wohnt auf dem Weg zu Bachelor und Master einmal in einer Wohngemeinschaft: Er teilt sich Küche, Bad und Kühlschrank mit Menschen, die er nach wenigen Wochen schon besser kennengelernt hat als seine eigene Familie. Dabei erfährt man als Mitbewohner auch so manches, was man eigentlich gar nicht wissen wollte. In einigen Wohngemeinschaften führt das zur kompletten Zerrüttung - so dass die Mieter nur noch mit der Hilfe von Zetteln und kurzen Botschaften miteinander kommunizieren.

Die Art Directorin Oonagh O'Hagan hat solche Zettel aus zahlreichen WGs gesammelt: Oft geht es dabei ums Putzen, um die Miete oder die zu hohe Telefonrechnung. Manchmal zeigen die Botschaften einfach nur, mit welchen absonderlichen Typen man seine Bleibe teilt. sueddeutsche.de zeigt die gruseligsten und skurrilsten Dokumente aus den deutschen Wohngemeinschaften:

"Ich schulde dir: 2 Scheiben Brot 1 Portion Müsli Kann ich anschreiben, ja?"

10. März 2009, 14:572009-03-10 14:57:00 © sueddeutsche.de