Weiterbildung im Job:Abschlüsse und Anbieter

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[] Für die berufliche Weiterentwicklung kommen geregelte Fortbildungsabschlüsse in Frage. Sie sind nicht nur staatlich anerkannt, sondern bieten attraktive Perspektiven. Mehr Einkommen oder Führungsaufgaben zum Beispiel. Dies sind die nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder die nach den Gesetzen der Länder geregelten Fortbildungen in Industrie und Verwaltung. Dazu gehören Fachberater/in, Industrie- und Fachmeister/in, Polier/in, Fachkaufmann/-frau, Fachwirt/in, Techniker/in, Betriebswirt/in (Fachschule) und Technische/r Betriebswirt/in. Gleichwertige Abschlüsse regelt die Handwerksordnung. Viele Berufsverbände bieten auch Weiterbildung fachbezogen und je nach Bedarf ihrer Mitglieder an. Die Abschlüsse können in der jeweiligen Branche anerkannt sein, auch wenn sie nicht mit einer staatlichen Prüfung enden. Zudem gibt es Abschlüsse, die bei Volkshochschulen oder privaten Anbietern erworben werden.

[] Der Weiterbildungsmarkt ist groß. Zahlreiche Anbieter tummeln sich dort. Eine gute Anlaufstelle ist die Datenbank Kursnet der Bundesagentur für Arbeit unter www.kursnet.arbeitsagentur.de. Sie liefert viele Weiterbildungsmöglichkeiten für die unterschiedlichsten Berufe. Auch Berufsverbände oder Bildungswerke können Informationen liefern. Seriöse Anbieter informieren umfassend und transparent über Dauer, Lehrmethoden, Inhalte, Ziele, Abschluss und Kosten einer Weiterbildung. Hinweise auf die Qualität können Zertifizierungen und anerkannte Gütesiegel sein. Im Vertrag sollten Dauer, Abschluss, Inhalte, Prüfungsordnung, alle Kosten, Zahlungsweise sowie Kündigungs- und Rücktrittsbedingungen geregelt sein. Die Kosten für eine Weiterbildung können je nach Anbieter stark schwanken. Man sollte darauf achten, ob Lehrmaterial im Preis enthalten ist und ob Prüfungsgebühren zusätzlich anfallen.

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