Vorbild SchwedenHochschulen erweitern ihr Bildungsangebot

SZ bei Google bevorzugen

Zügig hat Schweden im Zuge der Covid-19-Krise neue Fortbildungsmöglichkeiten geschaffen - und könnte damit als Wegbereiter für ähnliche Offerten in anderen Ländern dienen. Die schwedischen Hochschulen und Universitäten werden diesen Sommer circa 6000 zusätzliche Studienplätze für kurzzeitige berufliche Weiterbildung bereitstellen. Das Wissen soll großenteils per Fernunterricht vermittelt werden. Alljährlich bieten die Hochschulen des Landes zwischen Juni und September Sommerkurse an, die regulär Studierenden wie Berufstätigen offen stehen. 2018 nahmen rund 14 000 Lernwillige an solchen Kursen teil. Die neuen Studienplätze sollen Menschen zugutekommen, die infolge der Corona-Krise kurzarbeiten, den Job verloren haben oder befürchten, ihn zu verlieren. Die Kosten dafür, etwa 18 Millionen Euro einschließlich des Lebensunterhalts für Kurzzeitstudierende, trägt der Staat. Besonders groß ist die Nachfrage nach Aus- und Weiterbildung in der Kranken- und Altenpflege. Anders als in Deutschland werden diese Fächer in Schweden traditionell an den Hochschulen gelehrt.

© SZ vom 08.05.2020 / cde - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: