Für Traditionalisten

Der Name verrät es: Diese Schriftart wurde vor 80 Jahren für die britische Zeitung The Times entworfen, um möglichst viel Inhalt in eine Zeile zu stopfen. Auf dem Bildschirm ist sie deshalb mühsam zu lesen, sagt Koop: "Wer seine Mails in Times New Roman schreibt, sollte die sich am eigenen Monitor mal genau durchlesen. Vermutlich hat er nicht so viel Spaß damit." Für die Eigenwerbung macht die Times wenig her, weil zu viele Leute sie seit vielen Jahren nutzen. Wer die kleinen Häkchen oben am T und an anderen Lettern (in der Fachsprache Serifen) mag, hat moderne Alternativen wie Georgia oder Cambria.

Bild: schriften_mini 18. Oktober 2015, 16:032015-10-18 16:03:20 © Süddeutsche.de