Telefonbuch

Dass Telefonbücher verschwinden würden, war schon seit Jahren abzusehen. Doch nun, da die Telekom nach 134 Jahren beschlossen hat, das Telefonbuch tatsächlich zu verkaufen, macht die Nachricht doch kurz traurig: Nie mehr kann man so einfach demonstrieren, wie viele Menschen in einer Stadt leben. Nie wieder nach den dussligsten Nachnamen suchen. Und nie wieder so einfach Kaltaquise-Anrufe machen.

Bild: imago Stock&People 9. Dezember 2015, 07:442015-12-09 07:44:11 © SZ.de/sks/jobr