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FBI-Agent erklärt Körpersprache:Daumen hoch!

Joe Navarro hat als FBI-Agent zahlreiche Verbrecher anhand ihrer Körpersprache entlarvt. Wie wir uns auch im Alltag durch unsere Gesten verraten, zeigt er

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Joe Navarro Körpersprache

Quelle: mvg-Verlag

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Joe Navarro entlarvte in der Abteilung für Spionageabwehr 25 Jahre lang Verbrecher - oft anhand ihrer nonverbalen Kommunikation. In seinem Buch Menschen lesen - Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt zeigt er zusammen mit seiner Assistentin, wie wir Körpersprache entschlüsseln können.

Unsere Beine kreuzen wir demnach nur dann, wenn wir uns wohlfühlen. Die plötzliche Anwesenheit einer Person, die wir nicht kennen, wird dazu führen, dass wir unsere Beine wieder auseinander nehmen.

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Aufgepasst in Meetings: Wenn wir uns unsicher fühlen, verstecken wir oftmals unsere Daumen hinter verschränkten Händen. Gerade in Verhandlungen oder bei Präsentationen ist dieses oft unbewusste Verschwinden der Daumen zu beobachten. Ganz anders wirkt es dagegen, ...

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... wenn die Daumen nach oben zeigen. Normalerweise ist das laut Joe Navarro ein gutes Indiz für positive Gedanken.

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Die Haltung der Hände sagt noch weit mehr über die Verfassung einer Person aus. Das Bedecken der zwischen Kehlkopf und Brustbein befindlichen Drosselgrube beruhigt in Situationen, die uns ein Gefühl von Unsicherheit, Angst oder Sorge verursachen. Eine ähnliche Wirkung hat das Spielen mit einer Halskette.

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Männer reagieren in ähnlichen Situationen oft mit einer Berührung des eigenen Nackens. Das spricht für emotionales Unbehagen, Zweifel oder Unsicherheit.

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Indem der Gesprächspartner Blickkontakt vermeidet, macht er deutlich, dass er verärgert ist, Zweifel hat oder anderer Meinung ist.

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Wenn jemand unter Stress steht oder nervös ist, wird er oder sie die Handflächen auf dem Schoß "abwischen", um sich  zu beruhigen. Diese Geste bleibe oft unentdeckt, weil sie unter dem Tisch vollzogen wird, sie sei jedoch ein sehr genauer Indikator für Stress oder Anspannung, so Navarro.

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Wer seinem Chef oder einem wichtigen Gesprächspartner gegenüber sitzt, kann allein an dessen Haltung erkennen, wie die Stimmung ist. Wir lehnen uns in Richtung einer Person, wenn wir uns in ihrer Gegenwart wohlfühlen und einer Meinung sind. Das gegenseitige Spiegeln eines solchen Verhaltens beginnt schon im Säuglingsalter.

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Im Gegensatz dazu lehnen wir uns von Menschen weg, die wir nicht mögen, selbst von Kollegen, wenn sie Dinge sagen, mit denen wir nicht übereinstimmen.

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Menschen lehnen sich unbewusst voneinander weg, wenn sie verschiedener Meinung sind oder sich in der Anwesenheit des anderen unwohl fühlen.

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Auch auf die Haltung der Beine kommt es an. Auf diesem Bild platziert der Mann sein rechtes Bein so, dass das Knie eine Barriere zu seiner Gesprächspartnerin darstellt. Besser ist es, ...

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... das Bein so zu halten, dass das Knie nicht im Weg steht und keine Barriere zu seiner Gesprächspartnerin bildet. Eine kleine Geste mit großer Wirkung.

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Joe Navarro spricht von den Füßen als den ehrlichsten Körperteilen. Wenn die Zehen wie auf diesem Foto nach oben zeigen, bedeutet das normalerweise, dass die betreffende Person guter Dinge ist oder gerade etwas Positives erfahren hat.

Die Bilder sind Joe Navarros Buch Menschen lesen - Ein FBI-Agent erklärt, wie man Körpersprache entschlüsselt, erschienen 2010 im mvg-Verlag.

© sueddeutsche.de/holz/joku/bön

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