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Tarife - Hannover:Warnstreiks im Kfz-Handwerk angelaufen

Auto
Eine Fahne weht bei einem Warnstreik. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Hannover/Magdeburg (dpa) - Die von der IG Metall angekündigten Warnstreiks im Kfz-Gewerbe in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben am Montag begonnen. Etwa 300 Beschäftigte von Autohäusern nahmen nach Angaben der Gewerkschaft an einer ersten Aktion in Hannover teil.

Aufgerufen waren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Händler- und Werkstattbetrieben von Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz und MAN. Für die kommenden Tage sind weitere Ausstände in zusätzlichen Unternehmen und anderen Regionen des Landes sowie in Sachsen-Anhalt vorgesehen. Über Details hierzu will die IG Metall kurzfristig informieren.

In der aktuellen Tarifrunde hätten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt, hieß es aus der Bezirksleitung. Eine "Nullnummer" sei jedoch inakzeptabel, so IG-Metall-Verhandlungsführer Markus Wente.

Die Gewerkschaft hatte vier Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der Branche in beiden Bundesländern gefordert. Lohnzuwächse sollten zudem alternativ in freie Tage umgewandelt werden können. Auch die Vergütung und Qualität in der Ausbildung müssten erhöht werden.

Coronabedingte Schließungen hatten etliche Kfz-Betriebe zuletzt hart getroffen. Manche verdienten aber auch relativ gut, zum Beispiel wegen des anziehenden Geschäfts mit Gebrauchtwagen und E-Fahrzeugen.

© dpa-infocom, dpa:210607-99-894816/2

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