Soziales Unternehmertum:Retter der Rochen

Lesezeit: 5 min

Beim Tauchen in Indonesien ist Tim Noack durch eine Brühe aus Plastikmüll geschwommen. Zurück in Deutschland gründete er eine Firma - und spendet den Gewinn, um den bedrohten Meerestieren zu helfen.

Von Julia Graven

Tim Noack

Mantahari-Gründer Tim Noack beim Tauchen. Die Begegnung mit den majestätisch durchs Wasser gleitenden Mantarochen zählt für Taucher zu den schönsten Erlebnissen.

(Foto: privat)

Im Komodo-Nationalpark packte Tim Noack das Problem. Zum ersten Mal sah er dort beim Tauchen Mantarochen, friedliche Riesen, die mit ihren großen Flossen so elegant durch das Meer schweben wie Adler am Himmel. "Sie sind mit weit geöffnetem Maul auf der Suche nach Plankton durch eine Suppe aus Folien, Plastikbechern, Strohhalmen und Kunststoffstücken geschwommen", erzählt Noack. "Dabei ist ringsum überhaupt keine Zivilisation." Noch während des Tauchgangs sammelte er so viel Plastikmüll ein, wie er tragen konnte, und stieg dann frustriert zurück auf das Tauchboot. Raus aus der dreckigen Brühe, die sie hier Meer nennen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Female mountain-biker drinking from water-bottle in a forest; Wasser trinken
Gesundheit
»Es gibt nichts Besseres als normales Wasser«
Benedikt XVI. über Missbrauch
Schuld sind die anderen
Johannes Wimmer
Medizin
"Ich wollte nie wieder so hilflos sein wie damals"
Corona-Proteste
Dein Feind und Prügelknabe
Kueche praktisch
Küchenplanung
"So breite Schubladen wie möglich"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB