Smarter im Büro "Was zählt, ist die Energiebilanz eines Tages"

Wie lässt sich die Müdigkeit nach dem Mittagessen vermeiden?

Leichte Mittagessen, die möglichst wenig Fett enthalten, beanspruchen den Körper in seinem Verdauungsprozess nicht so sehr wie kalorienreiche, fettige Gerichte. Die Folge: Man ist weniger müde. Ein häufiges Problem ist auch, dass sich die Menschen nicht genug Zeit zum Essen nehmen. Das Sättigungsgefühl des Körpers setzt erst nach etwa 20 Minuten ein. Wer schnell isst, isst mehr. Abgesehen davon, dass er auf diese Weise unnötige Kalorien zu sich nimmt, fühlt er sich danach auch dementsprechend müde. Besser ist es, sich die Zeit für eine Mittagspause zu nehmen und nicht nebenbei, sondern langsam zu essen und dabei auf sein Sättigungsgefühl zu hören. Oft reichen uns kleinere Portionen völlig aus. Idealerweise ist in der Pause nach dem Essen auch noch Platz für 15 Minuten Bewegung an der frischen Luft. In Maßen wirkt auch ein Kaffee oder Tee nach dem Essen anregend, aber auch erst nach 20 bis 30 Minuten.

Apropos Kaffee: Wie viel pro Tag ist gesund?

Kaffee sollte maßvoll getrunken. Die empfohlene Obergrenze für Koffein liegt bei etwa 300 bis 400 Milligramm, pro Tasse also bei etwa 100 Milligramm. Drei bis vier Tassen täglich sind in Ordnung, mehr sollte es nicht sein, weil sonst die anregende Wirkung in eine aufregende umschlägt. Darüber hinaus hat Koffein jenseits der 400 Milligramm-Dosis pro Tag eine entwässernde Wirkung.

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Wie viele Mahlzeiten pro Tag sind sinnvoll?

Menschen sind in ihrem Essverhalten und Energiebedarf zu unterschiedlich, um einen allgemeinen Ratschlag geben zu können. Egal, ob sie drei Mahlzeiten am Tag zu sich nehmen oder fünf kleinere - was zählt, ist die Energiebilanz eines Tages. Dabei spielt es übrigens auch keine Rolle, zu welchen Zeiten gegessen wird und wie lange die Pausen sind, die dazwischen liegen. Jeder Mensch funktioniert auf andere Weise. Mancher fällt schnell in eine Unterzuckerung, ein anderer nicht. Da sollte jeder auf seinen Körper hören.

Was macht denn der schlaue Schreibtischtäter, wenn er in das berüchtigte Vier-Uhr-Loch gerät und dringend etwas Süßes braucht?

Wenn er klug ist, dann hat er gar nicht erst Süßigkeiten in der Schublade gebunkert, sondern gewaschenes Obst parat. Genauso gut sind klein geschnittene Gemüsestreifen oder eine Packung Studentenfutter oder ungesalzene Nüsse. Auch mit Trinken, etwa von Wasser oder ungesüßten Früchte- und Kräutertees, lässt sich die süße Lust eindämmen. Wenn man ein bisschen abwartet, geht der Hunger auf Süßigkeiten oft vorüber. Ansonsten ist es auch nicht schädlich, wenn man ab und zu Schokolade oder Süßes isst. Es darf nur nicht zur Gewohnheit werden und sollte keinesfalls unbewusst zwischen Computerarbeit und Telefonieren passieren - und dazu verleiten Süßigkeitenschubladen nun mal.

Was ist mit Geburtstagskuchen, Einstandsfrühstück oder auch anderen Essen zu bestimmten Anlässen im Kollegenkreis?

Jeder sollte täglich seinen individuellen Schwerpunkt bei seiner Ernährung setzen und dementsprechend planen. Am Ende ist - wie schon gesagt - die komplette Kalorienzufuhr eines Tages entscheidend. Da wird alles zusammengezählt.