Andreas Beha, 44, ist promovierter Geologe und Vice President Innovation Management beim Unternehmen Wintershall. Berufsbegleitend macht er den MBA an der Unikims Kassel .
"Eigentlich hatte ich bewusst ein berufsbegleitendes Studium mit Präsenzphasen in Form von Blöcken am Wochenende gewählt. Wegen der Corona-Pandemie hat die Uni nun aber entschieden, das Präsenzwochenende in ein digitales Angebot umzuwandeln. Statt Unterricht am Freitagnachmittag, Samstag und Sonntag gab es acht digitale Blöcke von je maximal zwei Stunden Länge; dazwischen lag mindestens eine Stunde Pause. Von der Aufmerksamkeitsspanne her hat das gut gepasst. Die Plattform, auf der wir arbeiteten, hat ihren Zweck durchaus erfüllt, die Sprache war live, jedoch hatten wir auf die Videofunktion verzichtet. Ich denke, dass die eine oder andere Zwischenfrage nicht gestellt wurde, weil wir sonst den Flow unterbrochen hätten. Der Dozent war insgesamt zufrieden mit dem Pensum, das er uns im Laufe des Wochenendes vermitteln konnte. Und die Stoffvermittlung hat gut gepasst. Was deutlich fehlte, war der Bezug von Mensch zu Mensch, daran hat das digitale Angebot schon gelitten. Ich mag es gerne, mich mit Menschen direkt auszutauschen. Das Gute am Digitalen ist andererseits die Flexibilität.
Wir haben uns während des Moduls darauf geeinigt, dass der Dozent ein gewisses Thema vertieft und dazu eine weitere Online-Einheit anbietet. So gibt es nun einen Zusatztermin von eineinhalb bis zwei Stunden. Aber ich freue mich wieder auf das nächste Präsenzmodul."