Stress bei der Arbeit:"Der Grundmodus unseres Gehirns ist Angst"

Lesezeit: 4 min

Mature businessman lying on carpet next to laptop model released Symbolfoto property released PUBLIC

Bei der Arbeit einfach mal abgeschalten und ins Leere starren: Ein schlechtes Gewissen braucht man deshalb nicht haben, denn diese sogenannten Micro-Breaks sind ein Selbstschutz unseres Gehirns.

(Foto: Joseffson/imago)

Die besten Ideen kommen Ihnen in der Badewanne oder beim Joggen? Dafür gibt es gute Gründe. Warum wir alle viel öfter abschalten und ins Leere starren sollten - auch während der Arbeit.

Von Alexandra Straush

Man stelle sich eine typische Alltagssituation vor. Man steht am Bahnsteig und wartet auf den Regionalexpress oder auf die S-Bahn, der oder die einen nach Hause bringen soll. Der Zug hat zehn Minuten Verspätung, Mist! Der Handy-Akku ist tot, kein Buch dabei. Man wird kribbelig. Noch schnell zum Bäcker in der Unterführung laufen? Das spart zwar fünf Minuten vom noch geplanten Feierabendeinkauf, Rolltreppe runter- und wieder raufzufahren könnte aber knapp werden. Am Ende spurtet man trotzdem los - und verpasst gleichzeitig eine Chance. Die Chance, mal zehn Minuten nichts zu tun.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Expats Gesellschaft
Leben im Ausland
Für die Liebe ein Leben zurücklassen
Uwe Tellkamp
"Ich muss mich rechtfertigen dafür, dass ich Deutscher bin"
Protest gegen Corona-Maßnahmen
Nicht mit uns
Deniz Yücel im SZ-Interview
"Der PEN wird dominiert von einem Haufen Spießern und Knallchargen"
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB