Behinderung im Job: "Ich hatte permanent das Gefühl, ich bin nichts wert"

Auf Twitter berichten Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten, wie sie im Job übergangen, unterschätzt und abgelehnt werden. Vier Betroffene und ihre Geschichten.

Protokolle von Julian Erbersdobler

Manchmal kann Twitter auch ein guter Ort sein. Dann kommen hier Menschen zusammen, die sich nicht kennen, aber über einen gemeinsamen Hashtag Gehör verschaffen. Anfang September hat Kayle Hill, eine 23-jährige US-Amerikanerin, #AbleismTellsMe erfunden. Sie ist selbst chronisch krank. Das Wort Ableism kommt vom englischen Adjektiv able (fähig) und beschreibt die Reduktion anderer auf Körper oder Geist. Seit Hills Tweet machen im Netz Tausende Menschen mit Behinderungen und chronischen Krankheiten auf Momente aufmerksam, in denen sie unterschätzt, übergangen oder ausgeschlossen wurden. Auch in Deutschland.

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