Künstliche Intelligenz:Tief im Wörtersee

Das Kölner Start-up DeepL hat ein Übersetzungsprogramm entwickelt, das besser funktioniert als das von Google. Liegt das an einer neuen Technik oder nur an besseren Daten? Ihr Erfolgsrezept will die Firma nicht verraten.

Von Nikola Noske

Die Fachwelt ist sich einig: Das Start-up Deep-L hat etwas geschafft, das man angesichts der Dominanz der großen Internetkonzerne aus den USA kaum noch für möglich gehalten hat. Das Unternehmen entwickelte einen Online-Übersetzer, der die konkurrierenden Angebote von Google, Microsoft und Co. um Längen schlägt. Deep-L gilt deshalb als eines der heißesten Start-ups in Europa. Online ging der Übersetzungsdienst Deep-L zwar erst 2017, doch innerhalb von zwei Jahren sind die Nutzerzahlen deutlich angestiegen - auf mehr als 40 Millionen Anwendungen pro Monat. Im Oktober hat das Start-up den Ehrenpreis des ersten Deutschen KI-Preises gewonnen, den das Wirtschaftsmagazin Bilanz verleiht. Dass Deep-L besser übersetzen kann als zum Beispiel Google Translate, erregt aber nicht nur hierzulande, sondern auch international Aufsehen. Erst kürzlich hat der US-Investor Benchmark 13,6 Prozent der Anteile des Start-ups gekauft.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Bundeskongress der Jusos
Corona-Welle
Scholz und seiner Ampel bleiben nicht einmal 100 Stunden
Hispanic young woman looking miserable next to food; Frustessen (Symbolfoto)
Ernährung
"Essen ist unsere Stressbewältigung"
Börse
Die sieben teuersten Anlegerfehler
Filmfest München - CineMerit Gala
Woke-Debatte in England
Nicht lustig
Impfpflicht
Corona
Braucht das Land die Impfpflicht?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB