Jeder vierte Solo-Selbständige denkt wegen der Corona-Krise ans Aufgeben. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Trier, für die mehr als 27 000 Kleinstunternehmer befragt wurden, die keine Angestellten haben und keiner anderen Tätigkeit im Nebenerwerb nachgehen. Während Solo-Selbständige im Bereich IT, Lektorat und Übersetzung halbwegs zuversichtlich sind, durch die Krise zu kommen, trifft es solche in Kultur, Touristik, Event- und Veranstaltungsbranche hart, so die Studie. Neben dem generellen Rückgang an Aufträgen macht ihnen die Absage von Veranstaltungen am meisten zu schaffen. 35 Prozent der Befragten haben gar keinen Umsatz mehr, viele haben Schwierigkeiten, ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. "Dabei kommen Solo-Selbständige schon mit vergleichsweise wenig Geld zurecht. Circa 66 Prozent der Befragten gaben an, Lebenshaltungskosten zu haben, die unter 2000 Euro liegen", sagte Professor Jörn Block, einer der Autoren der Studie.