Arbeitgeber Kirche:"Will ich für diese Kirche arbeiten?"

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Auch wenn die direkte Ansprache zu den wichtigsten Aufgaben eines Pfarrers gehört, steht dieser evangelische Pastor nur vor Fotos seiner Gemeindemitglieder. (Foto: Ina Fassbender/AFP)

Austritte, Missbrauchsfälle, Glaubwürdigkeitskrise: Wie geht es Geistlichen derzeit in ihrem Beruf? Drei Pastoren und eine Pastorin erzählen von ihrem Weg ins Pfarramt - und vom Hadern.

Von Matthias Kreienbrink

Am Anfang stand eine Frage. Diese Frage, erzählt Regamy Thillainathan, habe den Ausschlag dafür gegeben, dass er mit 17 Jahren ins Kloster ging. "Dem war der Suizid einer guten Freundin vorausgegangen - und damit die Frage, wofür wir uns im Leben eigentlich so abmühen, wenn am Ende doch alles egal ist." Im Kloster habe ihn damals ein Mönch sehr beeindruckt. "Er war weit über 70, immer gut gelaunt und völlig in sich ruhend." Und er sei stets bereit gewesen, ihm Rede und Antwort zu stehen. Nach drei Jahren im Kloster begann Thillainathan mit dem Theologiestudium, heute arbeitet der 38-Jährige als Pfarrer im Erzbistum Köln.

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