Kamenz (dpa/sn) - In Sachsen sind im vergangenen Jahr mehr ausländische Berufsabschlüsse als gleichwertig zu einer deutschen Qualifikation als im Vorjahr anerkannt worden. Im Vergleich zu den abgeschlossenen Verfahren sank der Anteil der anerkannten Abschlüsse jedoch leicht auf 40 Prozent (2018: 42 Prozent), wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Kamenz mitteilte.
2019 lagen demnach 1570 Anträge auf Anerkennung vor. 521 im Ausland erworbene Abschlüsse wurden als vollständig gleichwertig zu einer in Deutschland erworbenen Qualifikation anerkannt. 2018 waren es 453 anerkannte Abschlüsse.
Etwa drei Viertel der Anträge betrafen im vergangenen Jahr die Berufe Arzt (415), Krankenpfleger (338), Lehrer (238) und Ingenieur (133). Die meisten Anträge wurden von Menschen gestellt, die ihre Ausbildung in Syrien gemacht haben (263), gefolgt von Russland (103), der Tschechischen Republik (97) und Polen (93).