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Jobwelt der Zukunft:Arbeit wird qualifizierter

Um im Jobmarkt der Zukunft bestehen zu können, ist Weiterbildung ein Muss.

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Derzeit gibt es 44 Millionen Erwerbstätige in Deutschland, im Jahr 2030 werden es je nach Prognose zwischen 37,5 und 39,4 Millionen sein. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Mitarbeiter: Sie müssen bereit sein zu lebenslangem Lernen. Schon jetzt herrscht in vielen Branchen Fachkräftemangel (zum Beispiel im Ingenieurwesen und in der IT), während Geringqualifizierte kaum noch zu vermitteln sind. Früher fanden selbst Hauptschulabbrecher noch einfachste Jobs, inzwischen werden auch von Aushilfskellnern und Lageristen Computerkenntnisse verlangt.

Der Arbeitsmarkt wird sich weiter spalten in Unqualifizierte ohne Aufstiegschancen und begehrte Fachkräfte. Weil wegen des demographischen Wandels aber immer weniger Mitarbeiter zur Verfügung stehen, müssen diese nicht nur länger arbeiten (Rente mit 70?!), sondern sie können ihren Arbeitgebern auch mehr abverlangen: Kaffeeservice am Schreibtisch etwa, kostenlose Massagen, Kinderbetreuung, ein Verwöhnwochenende im Wellnesshotel - Dinge, die führende Hightech-Firmen schon längst im Programm haben. "Nur Unternehmen, die bei ihren Mitarbeitern für die richtige Work-Life-Balance sorgen, haben eine Chance, geeignete Mitarbeiter zu finden", sagt Szebel-Habig voraus.