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Individuell, flexibel und intelligent:Arbeitsplatz: Zum An- und Umstecken

Wiktoria Lenarts "Worknest" ist ein modularer Arbeitsraum. An die Basisteile Tisch und Raumteiler werden Magnettafeln, Ablagen oder Blumentöpfe über eine einfache Nut im Holz an- und umgesteckt.

Die eine liebt Pflanzen, die andere braucht eine Armee an Stiften, um gut arbeiten zu können. Kluges Bürodesign wie das "Worknest" stellt sich darauf ein.

(Foto: Sorin Morar)

Die junge Möbelgestalterin aus Breslau hatte vor allem Großraumbüros im Hinterkopf, als sie ihr flexibles Konzept für einen wohnlichen Arbeitsplatz entwickelte. Dort sollte eine Besprechung genauso stattfinden können wie konzentrierte Einzelarbeit - und eine Organisationswand einer Pflanze weichen können, ohne Werkzeug in die Hand nehmen zu müssen.

(Foto: Sorin Morar)

Statt einer laminierten Tischplatte wählt Lenart strukturiertes Massivholz, statt fester Anbauten Metallwinkel und Kästen, deren Position und Aufgabe vom Nutzer bestimmt werden.

Wiktoria Lenart, Vox, hat das Schreibtischsystem "Worknest" entwickelt.

(Foto: unknown)

Kreatives Arbeiten und Gestaltungsfreiheit des eigenen Arbeitsumfelds bedingen sich, sagt die polnische Designerin. Das fand sie selbst mittels einer Studie heraus, für die sie unzählige Fotos von Büroarbeitsplätzen sammelte und auswertete. Immer dabei: Klebezettel, die nun an Lenarts rollbarem Raumteiler Platz finden und bei Bedarf einfach weggeschoben werden.

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"Die Welt ist auf Schreibtischen gewachsen"