HannoverMehr Lohn für ostdeutsche Glasindustrie

Spritzen aus Glas werden produziert.
Spritzen aus Glas werden produziert. Achim Scheidemann/dpa/Symbolbild

Der Tarifstreit in der ostdeutschen Glasindustrie ist nach einer Schlichtung beigelegt. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der...

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Hannover/Leipzig (dpa) - Der Tarifstreit in der ostdeutschen Glasindustrie ist nach einer Schlichtung beigelegt. Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Glas & Solar einigten sich auf einen Tarifabschluss für die rund 3000 Beschäftigten, wie die Gewerkschaft am Freitag in Hannover mitteilte.

Die Beschäftigten erhalten demnach einen steuerfreien Corona-Bonus in Höhe von 200 Euro, Auszubildende bekommen 100 Euro. Entgelt und Ausbildungsvergütungen steigen stufenweise: Vom 1. November an um 1,5 Prozent und vom 1. April 2021 an um 1,0 Prozent.

Wie mit dem Tarifabschluss 2018 beschlossen, arbeiten die Beschäftigten bei vollem Lohnausgleich vom 1. Januar 2021 an nur noch 37,5 Stunden pro Woche. Damit gibt es bei der Wochenarbeitszeit keinen Unterschied mehr zwischen Ost und West. Gleichzeitig wird das Entgelt weiter dem Westniveau angepasst, um mindestens 1,2 Prozent. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 18 Monate bis Ende 2021.

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