HamburgDGB: Hilfen für Unternehmen mehr auf Beschäftigte abstellen

Katja Karger, Hamburgs DGB-Vorsitzende.
Katja Karger, Hamburgs DGB-Vorsitzende. Markus Scholz/dpa/Archivbild

Die angekündigten Hilfen für die von den neuen Corona-Auflagen besonders betroffenen Unternehmen müssen nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hamburg...

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Hamburg (dpa/lno) - Die angekündigten Hilfen für die von den neuen Corona-Auflagen besonders betroffenen Unternehmen müssen nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbundes Hamburg (DGB) mehr auf die Mitarbeiter ausgerichtet werden. Dazu zählten Tarifbindung, faire Löhne, Beschäftigungssicherung oder die Vermeidung von prekären Arbeitsverhältnissen, erklärte Hamburgs DGB-Chefin Katja Karger am Donnerstag. „Nur so schaffen wir Sicherheit für Beschäftigte mitten in der Krise und eine nachhaltige Stabilisierung des Arbeitsmarktes.“

Grundsätzlich halte sie die von Bund und Ländern gefassten Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie für gerechtfertigt. Allerdings arbeiteten gerade in den nun wieder betroffenen Branchen besonders viele Menschen unter prekären Beschäftigungsbedingungen, seien von Arbeitslosigkeit bedroht und hätten Existenzangst, sagte Karger. „Deswegen müssen die Hilfen und Beteiligungen der Stadt beim Stabilisierungsfonds neben Klimaschutz und Gleichberechtigung stärkere Anforderungen an Gute Arbeit enthalten.“

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