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Graphologie:Was die Handschrift verrät

Was sagt die Schrift über das Arbeitsethos? Die Graphologin Claudia Caspers hat für sueddeutsche.de verschiedene Handschriften analysiert.

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Was sagt die Schrift über das Arbeitsethos? Die Graphologin Claudia Caspers hat für sueddeutsche.de verschiedene Handschriften analysiert: "Dieser Schreiber verfolgt seine ehrgeizigen und realistischen Ziele mit Nachdruck und Konsequenz. In der Zusammenarbeit ist er für Kollegen und Vorgesetzte gut einschätzbar, auf ihn ist Verlass. Nach reiflicher Überlegung einmal entschieden, ist der Schreiber prinzipientreu und kann unnachgiebig und stur reagieren, wenn sich seinen Zielen Hindernisse in den Weg stellen."

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"Die Schrift verrät eine gegenüber neuen Eindrücken und Erlebnissen aufgeschlossene Person mit viel Unternehmungsgeist. Sie reagiert sehr rasch auf äußere Reize, hat für zeitliche Verzögerungen wenig Verständnis und neigt zu voreiligen Schlussfolgerungen und Handlungen. Ihr Denken interessiert sich für originelle Sichtweisen."

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"Der Schreiber betont seine Individualität gegenüber der Norm. Keinesfalls gibt er sich mit Vorgedachtem zufrieden, ist kritisch gegenüber allem, was ihm begegnet. Deshalb findet sich ein gewisser Hang zum Widerspruch und zur Opposition. Gegensätzliche Standpunkte schrecken die Person nicht ab und so geben ihr intellektuelle Dispute geistige Genugtuung. Der Widerspruchsgeist ist oft Ausdruck eines innerlich ungefestigen und mit sich selbst nicht im reinen seienden seelischen Kerns."

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"Die Schrift lässt folgende Rückschlüsse in Bezug auf die Fähigkeiten im Arbeitsleben zu: Der Schreiber ist belastbar, sein Arbeitseinsatz ist konzentriert, selbständig, stabil und zuverlässig. Er verfügt über eine bewusste Entscheidungs- und Durchsetzungsfähigkeit, zudem ist er zielsicher und geht nur kalkulierbare Risiken ein, die er auch verantworten kann."

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"In ihrem derzeitigen Beruf kann die Schreiberin durch gewissenhaftes Arbeiten, einen originellen Schreibstil und gute organisatorische Fähigkeiten für eine selbständige Bewältigung des Arbeitsalltags sorgen. Auch das übersichtliche, schnelle und unkomplizierte Bereitstellen von Informationen gelingt ihr gut."

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"Der Schreiber bevorzugt Routine, mag schrittweise Veränderung und vertraut auf die Einschätzung von Autorität. Das Streben nach Dauer, Festhalten an Vorgegebenem und Sicherheit wirkt wenig förderlich auf die Persönlichkeitsreifung. Bestimmte Ideen und Problemebenen werden daher erst gar nicht von der Person wahrgenommen."

(sueddeutsche.de/mri)

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