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Geplante Schulreform:Niedersachsen setzt auf neue Oberschule

Die Schülerzahlen sinken, das dreigliedrige Schulsystem blutet aus: Niedersachsen will diesem Trend eine neue Schulform entgegensetzen.

Und wieder eine Reform: Die Landesregierung in Niedersachsen will als Reaktion auf schrumpfende Schülerzahlen eine Oberschule als neue Schulform einführen. Das sieht ein Konzept vor, das Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) in Hannover vorgestellt hat.

Schulausfall wegen Schweinegrippe

Ein Sonderschullehrer, der seine Schüler misshandelt haben soll, darf nicht in den Dienst zurückkehren.

(Foto: dpa)

Langfristig bedeutet das die Aufgabe des dreigliedrigen Schulsystems mit Haupt- und Realschule sowie Gymnasium. Künftig soll es in Niedersachsen von der fünften Klasse an eine Oberschule mit oder ohne Gymnasialangebot geben.

Diese Schulform kann anstelle zusammengefasster Haupt- und Realschulen oder anstelle von schon existierenden kooperativen Gesamtschulen eingeführt werden. Für die Schulträger ist die Umwandlung in dieses Schulmodell aber freiwillig. Vor allem die Hauptschulen drohen wegen zurückgehender Schülerzahlen auszubluten.

© sueddeutsche.de/dpa/holz

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