Gleichberechtigung Weibliche Justiz

Anfang der 90er Jahre arbeiteten an deutschen Gerichten 3416 Richterinnen - nur ein Anteil von 19 Prozent. Im Jahr 2016 waren es immerhin 45 Prozent.

(Foto: Markus Burke)

Noch nie gab es so viele Richterinnen und Staatsanwältinnen wie heute. Unterscheidet sich die Art ihrer Rechtsprechung von der männlicher Richter?

Von Gianna Niewel, Fotos von Markus Burke

Im Gerichtssaal stehen alle, die Zeugen, die Staatsanwälte, vorn die Richter in schwarzen Roben, "im Namen des Volkes" sagen sie und verkünden ihr Urteil. Es ist ein vertrautes Bild. Aber es stimmt so nicht mehr.

Die Justiz ist weiblicher geworden. Heute werden mehr Richterinnen eingestellt als Richter, mehr Staatsanwältinnen als Staatsanwälte. Mit Bettina Limperg hat der Bundesgerichtshof zum ersten Mal eine Präsidentin. Was macht das mit der Justiz? Um das zu verstehen, kann man ältere Frauen fragen und jüngere. Sie ...

"Die Deutschen sind ein Volk von Angsthasen"

Beate Sander begann mit 59 Jahren in Aktien zu investieren. Jetzt ist sie 80 und Millionärin. Die ehemalige Realschullehrerin erklärt, wie sie beim Anlegen von Wertpapieren vorgeht. Interview von Ekaterina Kel und Thomas Öchsner mehr...