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Frage an den Jobcoach:Offen Schuhe sind tabu

Womit wir auch gleich bei den Sandalen wären. In Bekleidungsrichtlinien der verschiedensten Unternehmen (und die habe nicht alle ich verzapft) findet sich meist ein unmissverständlicher Punkt: keine offenen Schuhe. Auch wenn bei Damenschuhen in den letzten Jahren immer häufiger auch sogenannte Sling-Pumps akzeptiert werden, haben die Schuhe von Männern vollständig geschlossen zu sein. Erlauben Sie mir bitte die persönliche Anmerkung, dass ich Sandalen mit Socken bei Menschen jenseits des Grundschulalters für entwürdigend halte. Und ohne Socken für geschmacklos. Zumindest in der Öffentlichkeit.

Lassen Sie uns das Bild vom sommerlich gekleideten Mann doch einmal grob skizzieren. Obenrum ein luftiges Hemd aus reiner Baumwolle (Kunstfaser beginnt im Sommer binnen Stundenfrist zu müffeln), je nach Branche, Unternehmen und Aufgabenbereich Polo- oder T-Shirt. Unterhalb der Gürtellinie (der Gürtel ist unabhängig von der Jahreszeit unverzichtbar) geht es dann mit einer langen Hose weiter. Wenn Sie sich bei 30 Grad gegen schwere Jeans und für die leichte Baumwollhose oder Chinos entscheiden, werden Sie auch nicht mehr schwitzen als in Shorts. Socken oder Strümpfe aus leichter Wolle oder Baumwolle verhindern den Schweißausbruch am Fuß, der in ringsum geschlossenen Schuhen stecken sollte.

Natürlich werden Sie nach einem heißen Sommertag im unklimatisierten Büro auch mal verschwitzt nach Hause kommen, egal ob in kurzer oder langer Hose. Dafür aber mit dem guten Gefühl, vollständig angezogen gewesen zu sein und sich nicht wegen Ihrer Kleidung lächerlich gemacht oder die Unbill Ihrer Chefin zugezogen zu haben.

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