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Energie:Eine alte Vision

Ende-Gelände Blockade im Tagebau Schleenhain bei Leipzig *** End of site blockade at the Schleenhain open-cast mine nea

Klimaaktivisten protestieren in einem Braunkohle-Tagebau bei Leipzig: Der Umbau der Energieerzeugung bringt auch Strukturprobleme in den betroffenen Regionen mit sich.

(Foto: Tim Wagner/imago)

Steigende Emissionen, knappe Wasserressourcen, drohende Kriege und "Umweltflüchtlinge": Schon vor 30 Jahren war klar, dass Energie künftig anders erzeugt werden muss. Doch viele Vorschläge von damals wurden bis heute nicht umgesetzt. Was also lernen wir daraus?

Von Michael Bauchmüller

Wie visionär es bisweilen im Deutschen Bundestag zugehen kann, wird allzu gerne unterschätzt. Beispielsweise Ende der Achtzigerjahre, als die Enquetekommission "Schutz der Erdatmosphäre" zusammentritt. Ein Dutzend Abgeordnete und ebenso viele Experten machen darin vier Jahre lang eine Bestandsaufnahme zum Klimawandel - und geben einen Ausblick für die nächsten 30 Jahre. Wer den fast 750-seitigen Bericht von damals liest, der findet darin erstaunlich viel Wahres.

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