Einschulung 2009 Mehr Platz in der Grundschule

Die Zahl der Erstklässler in Deutschland ging in den vergangenen zehn Jahren um zwölf Prozent zurück. Wie groß der Ansturm auf die Grundschulen ist, hängt vom Bundesland ab.

Im laufenden Schuljahr wurden in Deutschland etwa 734.350 Kinder eingeschult, zwölf Prozent weniger als vor zehn Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl jedoch kaum verändert. Lediglich regional gibt es im Jahresvergleich bei den Schulanfängern große Unterschiede, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

2009 wurden in Deutschland zwölf Prozent weniger Kinder eingeschult als noch vor zehn Jahren.

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Am stärksten ging die Zahl der Erstklässler binnen Jahresfrist in Rheinland-Pfalz zurück (minus 7,3 Prozent), gefolgt von Hessen (minus 4,5 Prozent) und Niedersachsen (minus 4,0 Prozent). Dagegen stieg die Zahl der ABC-Schützen in Nordrhein-Westfalen deutlich an (um 7,3 Prozent). Der Zuwachs im bevölkerungsreichsten Bundesland hängt aber auch damit zusammen, dass der Einschulungsstichtag um einen Monat auf den 31. Juli verschoben wurde.

Im Zehn-Jahres-Vergleich sank die Zahl der Schulanfänger im früheren Bundesgebiet um 16 Prozent, während sie im in den neuen Bundesländern - einschließlich Berlin - um knapp 12 Prozent zunahm.