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Serie "Arbeiten nach Corona":Arbeit unter der Hand

Tausende Firmen schicken ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit, dabei übernimmt der Staat einen Teil des Lohns. Das soll Jobs sichern. Eigentlich ein gutes System, aber wie ehrlich sind die, die es nutzen?

Von Katharina Kutsche

Erst war es der Klamottenhändler C & A, dann die Möbelkette Poco. Wie viele andere Unternehmen haben auch sie ihre Angestellten in den vergangenen Monaten in die Kurzarbeit geschickt - nur dass es dabei nicht mit rechten Dingen zugegangen sein soll. Nach Berichten des Spiegel und von Business Insider wurden Filialen beider Unternehmen von der Bundesagentur für Arbeit und dem Zoll überprüft. Beschäftigte von C & A und Poco sollen sich bei den Behörden gemeldet haben: Trotz Kurzarbeit hätten sie nicht weniger gearbeitet, sondern Überstunden leisten müssen, die nicht abgerechnet würden. Stimmt das? Die Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück, Zoll und Arbeitsagentur geben keine Auskunft.

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